Energiekosten im Haushalt senken und Strom sparen
Viele Verbraucher denken darüber nach, wie sie die Energiekosten in ihrem Haushalt senken könnten. Grundsätzlich kann man auch mit kleinen und einfachen Maßnahmen dafür sorgen, dass der Stromverbrauch im Haushalt gering ist. energiesparende Geräte, entsprechende Glühbirnen und einige andere Maßnahmen sind gegeben. Viele erwägen den Neukauf von stromsparenden Geräten, sobald die alten nicht mehr funktionstüchtig sind. Strom sparen ist grundsätzlich eine sinnvolle Maßnahme, jedoch sollte man auch überlegen, ob man nicht durch einen Stromanbieterwechsel grundsätzlich preiswerteren Strom beziehen kann. Dieser Wechsel ist kein Problem und wenn der alte Vertrag mit dem bisherigen Anbieter lange genug läuft, kann ein Wechsel problemlos vorgenommen werden. Internetseiten bieten eine große Informationsflut an, die mit dem Wechsel des Stromanbieters in Zusammenhang stehen.
Auf entsprechenden Portalen kann man die einzelnen Anbieter und deren Preise miteinander vergleichen. Schnell hat man den gewünschten Überblick und wenn das betreffende Unternehmen ausgewählt wurde, genügen wenige Klicks und der Wechsel wird vollzogen. Die Kündigung des alten Vertrages wird in der Regel vom neuen Anbieter übernommen. Niemand muss Angst haben, beim Wechsel vielleicht ohne Strom dazustehen. Strom sparen ist heute eine notwendige Maßnahme, da die Lebenshaltungskosten immer mehr steigen. Auch aus ökologischer Sicht ist es wertvoll, die Energiekosten zu senken und dabei auch auf einen umweltfreundlichen Anbieter zu schauen. Günstiger Ökostrom macht es möglich, gleich zwei Vorteile zu verschaffen. Für den Verbraucher selbst sind die Kosten gesunken und für die Umwelt wird durch den Bezug von Ökostrom ebenfalls etwas Gutes getan. Der Ökostrom wird durch eine besondere Weise erzeugt, er schont die Ressourcen der Natur.
Lebensmittelspekulationen und Moral
Aktuell steht ein Thema sehr im Fokus: die Spekulation mit Lebensmitteln und die drastischen Folgen für die dritte Welt. Wir lesen von Hungerkrisen, Dürren und steigenden Lebensmittelpreisen. Eigentlich könnte man denken, dass es bei steigender Weltbevölkerung klar ist, dass die Lebensmittel teurer werden, weil das Angebot verknappt. Das Greenpeace Magazin hat mich aufgeklärt, dass die weltweite Nahrungsmittelproduktion ausreichen würde, alle Menschen auf der Welt angemessen zu versorgen, aber trotzdem etwa eine Millarde Menschen auf diesem Planeten unter Hunger leiden.
Seit der geplatzten Immobilienblase suchen die Investoren scheinbar neue, sichere Anlagemöglichkeiten und sind im Lebensmittelbereich fündig geworden. Das Problem dabei ist, dass Leute in armen Ländern oft schon ihre ganzen monatlichen Einnahmen in Lebensmittel investieren und durch weitere Preissteigerungen können diese Lebensmittel natürlich nicht mehr gekauft werden. In Deutschland gibt man laut Magazin nur 10% - 20% des Einkommens für Lebensmittel aus, deswegen gibt es für die meisten Deutschen keine schlimmen Auswirkungen (wobei es natürlich auch hierzulande einige Ausnahmen gibt).
Auch unpolitische Menschen sollten sich an dieser Stelle die Frage stellen, ob man gute Renditen wirklich mit Menschenleben bezahlen sollte. Durch die Spekulationen und die aktuelle Dürre in den betroffenen Ländern ergibt sich eine grausame Situation für die dort Lebenden. Maßnahmen, um dies zu verhindern werden zur Zeit diskutiert. Beispielsweise könnte man die Kosten für Spekulationen erhöhen, um diese unattraktiver zu machen. Eine weitere Maßnahme wäre die Beschränkung von Exportbehinderungen von Lebensmitteln.
Erneuerbare Energien als Jobmotor
Nachdem unsere Bundesregierung vor einigen Wochen (mal wieder) den Atomausstieg für Deutschland beschlossen hat, erleben die erneuerbaren Energien einen erneuten starken Aufschwung. Dies sieht man nicht zuletzt auf dem Arbeitsmarkt, wo in dieser Branche sehr viele offene Stellenanzeigen zu finden sind. Dies betrifft in den meisten Fällen Fachkräfte für erneuerbare Energieanlagen, also Erneuerbare Energien Jobs. Wer sich also beruflich neu orientieren möchte oder sich beruflich für die Zukunft aufstellen möchte, ist in diesem Bereich genau richtig. Zusätzlich ist es natürlich für den Einen oder Anderen eine Extra-Motivation, selbst mit vielen anderen direkt an der Energiewende hin zu erneuerbaren Energien mitarbeiten zu können.
Wo es Gewinner gibt, gibt es aber natürlich auch "Verlierer". In letzter Zeit hört man oft von Stellenabbau bei größeren Energieunternehmen. Diese Unternehmen haben in der Regel die Zeichen der Zeit zu spät erkannt, auf erneuerbare Energien umzusteigen und werden jetzt vom beschlossenen Atomausstieg negativ "überrascht". Die Arbeitnehmer, die in aller Regel nichts dafür können, sind im Endeffekt nun die Leidtragenden.
Im Folgenden noch eine kurze Definition zu EE: Von EE spricht man, wenn Energie aus Anlagen gewonnen wird, die sich selbst regenerieren (kurzfristig) oder wenn die Energiegewinnung nicht dazu beiträgt, dass eine Quelle erschöpft wird. Unterscheiden tut man zum Beispiel zwischen Windenergie, Solarenergie, Photovoltaik, Wasserenergie, Geothermie, Bioenergie und Gezeitenenergie. Dabei hat jede Energiequelle Ihre eigenen Vorteile und Nachteile, unterscheiden kann man hierbei beispielsweise zwischen den Kosten pro kWh.
Fuehrten mangelhafte Kontrollen in Fukushima zur Katastrophe?
Einige Tage nach dem Tsunami und dem Erdbeben in Japan beginnt nun die Suche nach den Ursachen für die Katastrophe in dem Kernkraftwerk in Fukushima. Da Japan in einer Erdbebenregion liegt, ist es selbstverständlich, dass dort angesiedelete Atomkraftwerke auch höchsten Sicherheitsanforderungen entsprechen müssen. Offiziell heißt es natürlich auch, dass die AKW's sehr sicher sind, genauso wie es uns unsere Bundesregierung zu verkaufen versucht. In diesem Video widerspricht sich unsere Bundeskanzlerin, Angela Merkel, diesbezüglich übrigens ziemlich oft selbst. In Japan formiert sich allmählich ein Protest gegen die Atompolitik der dortigen Regierung, wie es ihn in Deutschland schon Jahrzehnte gibt. Lieber spät, als nie.
Spiegel online berichtet nun heute in einem Artikel über die ersten Ergebnisse der Ursachenaufklärung. Die japanische Atomaufsicht werfe dem Betreiber des Kraftwerks nun vor, 33 Teile der Anlage, darunter sicherheitsrelevante Dinge wie Teile des Kühlsystems und die Notstromversorgung, nicht ordnungsgemäß überprüft zu haben. Die Atombehörde sagt nun aber, dass sie derzeit keinen konkreten Zusammenhang zwischen der Katastrophe und den ausgelassenen Sicherheitsüberprüfungen sieht.
Derweil spitzt sich die Lage in Fukushima immer weiter zu: die Regierung warnt vor dem Trinken des Leitungswasser, da dieses eventuell hohe radioaktive Belastungen hat. Zusätzlich wächst die Angst in ganz Asien, dass die Lebensmittel teilweise verstrahlt sind. Bleibt zu hoffen, dass alles nicht so dramatisch wird, wie damals in Tschernobyl. Aber mittlerweile sollte auch der Letzte begriffen haben (auch wenn er ein schwarzes oder gelbes Parteibuch hat), dass die Kernenergie weder beherrschbar, noch sicher ist. Wie die Wahlen in Sachsen-Anhalt gezeigt haben, lassen sich die Menschen hierzulande zum Glück nicht von dem Moratorium beeindrucken. Nach den Landtags- und Kommunalwahlen wird dieses Moratorium sehr schnell in Vergessenheit geraten, so zumindest meine Auffassung.
Protest gegen die Kernenergie gibt es jetzt auch innerhalb der EU: nach Spiegel-Berichten sollen Österreich, Griechenland, Luxemburg, Irland und Dänemark einen europaweiten Ausstieg aus der Kernenergie fordern - gegen großen Widerstand Frankreichs und unseres Landes. Auch daran sieht man, dass die Regierung den atomkritischen Kurs nur auf die Wahlkampfzeit beschränken möchte. Aber ich hoffe, dass das nach hinten losgeht.
Eine spannende Diskussion ist für mich noch die Frage nach der Spendennotwendigkeit in Japan. Viele Unternehmen wie PayPal, Dailydeal und Groupon betreiben Spendenkampagnen für Japan. Dass für die Unternehmen natürlich die PR im Vordergrund steht, sollte klar sein. Aber die Frage, ob ein Land mit einer solchen Wirtschaftsmacht wie Japan überhaupt auf Spenden angewiesen ist, ist sehr spannend. Ich für meinen Teil würde diese mit "ja" beantworten, weil es dort, wie in Deutschland auch, vermutlich sehr viele arme Menschen gibt, die aktuell große Probleme haben. Zusätzlich gibt es ja zwischendurch immer Spendenaufrufe von Japanern. Primär sollte sich natürlich die japanische Wirtschaft und die reichen Menschen in Japan verantwortlich fühlen - aber das heißt nicht, dass man nicht auch in Deutschland Geld dafür spenden kann. Spenden finde ich generell ein schwieriges Thema: die Abwägung, wer jetzt das Geld dringender benötigt, ist für mich eigentlich nicht zu treffen. Deswegen heißt es für mich, wenn ich etwas spende, das Geld auf mehrere Organisationen zu verteilen, auch wenn dadurch der Anteil des Verwaltungsaufwandes pro Spende prozentual wahrscheinlich recht hoch ist.
Militaerische Intervention gegen Gaddafi beginnt
Gerade berichtet Spiegel Online, dass die ersten Kampf-Jets auf dem Weg nach Libyen sind, mit dem erklärten Ziel, das Gaddafi-Regime zu stürzen. In den vergangenen Tagen hat sich die Situation in Libyen immer weiter verschärft, sodass sogar die UNO eine Resolution verabschiedet hat, nach der auch militärische Einsätze gegen Gaddafi akzeptiert werden. Länder wie die USA, Frankreich und Großbritannien nehmen nun an den militärischen Eingriffen teil. Ihre Beweggründe sind derweil unklar, da es ähnlich schlimme Umstände auch in anderen Ländern dieser Welt gibt, wo nicht militärisch interveniert wird. Besonders Frankreich war hier ein treibender Faktor, der sich sehr für einen möglichen militärischen Einsatz stark gemacht hat.
Die deutsche Bundesregierung hat sich bei der Abstimmung, wie einige andere Länder (zum Beispiel Russland und China enthalten). Viele nennen dieses Verhalten inkonsequent und kritisieren es scharf. Auch wenn ich sonst selten auf einer Linie mit der schwarz-gelben Regierung bin, in diesem Fall hätte ich genauso entschieden. Nach Abwägung aller Argumente kann ich zu keiner eindeutigen Meinung kommen.
Prinzipiell sollte man nicht überall direkt mit Truppen einmarschieren. Der Bürgerkrieg in Libyen ist in erster Linie Sache der dort lebenden Menschen. Allerdings ist natürlich auch unbestritten, dass Gaddafi mit seinen Truppen viele Menschen auf dem Gewissen hat. Das generelle Vorhaben, mit Kampfjets zu versuchen, dessen Regierung zu stürzen, kann ich nicht nachvollziehen. Luftangriffe führen immer zu Kollateralschäden, wodurch höchstwahrscheinlich auch einige Zivilisten sterben werden. Ein solches Vorgehen ist meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt. Ein besserer Ansatz wäre es, über Geheimdienste zu versuchen, an Gaddafi heranzukommen und ihn so auszuschalten. Falls dies nicht funktioniert, sollte man eher mit Bodentruppen, als mit Flugzeugen angreifen. Die Gefahr, viele unschuldige Menschen zu töten, ist einfach zu groß. Ein weiteres Argument, dieses militärische Vorgehen zu unterstützen wäre für mich, dass eine eventuell neue Regierung (wenn es die derzeitig Aufständischen so weit bringen) den Rückhalt des Westens spüren würde, und sich dann nach der Machtübernahme vermutlich auch dem Westen öffnen würde. Wenn man von unserer Seite nun gar keine Signale senden würde, dass man diese Aufständischen unterstützt, könnte es dazu führen, dass sich die neue Regierung dem Westen abwendet, was niemandem helfen würde. Weder Libyen, noch uns.
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Dies ist ein von zwei Personen geführter Blog mit einem großen thematischen Feld. Wir werden uns mit deutscher und internationaler Politik und der Umwelt beschäftigen. Wir freuen uns, wenn ihr uns Themenvorschläge zukommen lasst. Bitte beachtet, dass es sich in den Beiträgen um unsere Meinung handelt. Ihr könnt natürlich jeweils andere Meinungen haben. Lasst uns diskutieren!
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Mit dem Rückenwind der zurückgenommenen Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke berichtet unter anderem der
Viele bezeichnen den gestrigen Tag als einen historischen Tag. Grund dafür sind die Ergebnisse der Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Zunächst einmal die vorläufigen amtlichen Wahlergebnisse:
Politische Entscheidungen, die kurz vor wichtigen, richtungsweisenden Wahlen beschlossen werden, sind "nicht immer ganz rational". Jeder, der sich mit Politik beschäftigt, weiß das schon lange. Aktuell ist die Neuheit daran aber, dass die Regierung dies inoffiziell sogar zugibt. sueddeutsche.de